59. Krefelder Treffen 2011

Wiedersehen in heimatlicher Gemeinschaft


Am 14. und 15. Oktober 2011 trafen sich die Insterburger aus Stadt und Land zum 59. Mal in der Patenstadt Krefeld.  Auch in diesem Jahr kamen Landsleute aus ganz Deutschland ins Gemeindezentrum der Krefelder Friedenskirche.
Im Vorfeld tagten Rat und Kreisausschuss. Reiner Buslaps, Vorsitzender Stadt, überbrachte auf der öffentlichen Sitzung Grüße aus Insterburg  vom Rat für die Erhaltung des kulturhistorischen Erbes. Galina Kastanowa-Jerofeewa bedankte sich für die Unterstützung:„Uns helfen sehr wertvolle Informationen, die in der einzigartigen Zeitschrift«Insterburger Brief» veröffentlicht werden.” Dankbar sei man auch Klaus Marczinowski für seine Bemühungen um die Dichterin und Ehrenbürgerin Frieda Jung, Dimitri Suchin für seine Forschung zu Insterburger Architekten und Dr. Jürgen Wenzel für seinen Beitrag zu Denkmälern der Landschaftsgärtnerei.
Dem traditionellen Totengedenken folgten Grußworte der Stadt Krefeld. Der Krefelder Bürgermeister Frank Meyer (SPD) überbrachte sie als Vertreter der Patenstadt. An der Sitzung nahmen auch Sozialamtsabteilungsleiter Uwe Raatz sowie Jürgen Hengst, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD und die langjährige Freundin der Insterburger, die ehemalige Krefelder Ratsfrau, Eva Staudacher, teil. Sie würdigte die Arbeit und positive  Entwicklung der Kreisgemeinschaften: „Ich freue mich, dass wieder Ruhe eingekehrt ist.”
Versammlungsleiter Klaus Pundschus führte durch die Vielzahl der Redebeiträge und Tagesordnungspunkte. Die Kasse hatten Klaus Pundschus und Alfred Warschat geprüft, der auch den Bericht für 2010 vortrug. Die Entlastung des Vorstands war bereits in der Sitzung am 24. März 2011 erfolgt. Auch der  Haushaltsvoranschlag für 2012 wurde vorgestellt und einstimmig verabschiedet.
Mitarbeiterin Margret Matuschik berichtete über die Arbeit von Geschäftstelle und Heimatstube. Bei einem Seminar des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) zur ersten Sicherung von eingelagerten Exponaten habe sie gelernt, aus der Fülle von Nachlässen und Schenkungen Konzepte zu Ordnung und Restaurierung zu erstellen.  Heimatstubenarbeit sei zeitintensiv:  Tatkräftige Unterstützung  von Landsleuten ist hier willkommen.

Nächster Punkt auf der Sitzung waren die Ergebnisse der Rats- und Kreisausschusswahlen. Obwohl die Fusion der Kreisgemeinschaften zu einem Verein schon auf der Märzsitzung besiegelt worden war, zog sich die Eintragung beim Amtsgericht bis zum Sommer hin. Deswegen fanden die turnusmäßigen Wahlen noch nach alter Wahlordnung getrennt nach Stadt und Land statt. Gemäß der neuen, jetzt gültigen Vereinssatzung durften aus den gewählten 18 Kandidaten nur zwölf den neuen Rat besetzen.

Die Delegierten wählten als erste Amtshandlung den neuen Vorstand der Kreisgemeinschaft Insterburg Stadt und Land. Der Wahlausschuss, bestehend aus Brigitte Spillecke, Gunhild Krink und Ursel Schubert stellte folgende Zusammensetzung fest:



1. Vorsitzender:
Reiner Buslaps
  (mitte)

Stellvertretender Vorsitzender:
Jürgen Pantel
  (rechts)

Vorstandsmitglied:
Jürgen Böhlke
  (links)


Zu neuen Kassenprüfern wurden
Alfred Warschat und Gaby Voll gewählt.





Die auf der Sitzung anwesenden Deligierten der neuen Ratsversammlung:

v.l.n.r: Alfred Warschat, Audlind Vohland, Jürgen Pantel, Kurt Klaus, Jürgen Böhlke, Klaus Pundschus, reiner Buslaps,
Renate Buslaps, Klaus-Peter Steinwender, Gaby Voll, Dr. Gerd Berger, nicht im Bild: Jürgen Bermig

Den gesamten Bericht können Sie als PDF-Datei lesen.




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