Der Insterburger Brief ist das Nachrichtenorgan der Kreisgemeinschaften Insterburg Stadt und Land e.V. Er dient der Pflege und Erhaltung des Heimatgedankens und erscheint in unregelmäßiger Folge etwa sechsmal im Jahr.
Die Herstellungskosten des Insterburger Briefes werden ausschließlich durch Spenden abgedeckt.

Sie finden interessante Dokumentationen über kulturelle, literarische und geschichtliche Ereignisse rund um Insterburg Stadt und Land. Unsere Heimatgruppen berichten über aktuelle Veranstaltungen oder Reisen, die größtenteils mit interessanten Fotos dokumentiert werden.
Durch die Zusendung von Leserbeiträgen können wir auch immer wieder interessante Berichte aus früheren aber auch aus heutigen Zeiten veröffentlichen. Hieraus haben sich schon so manche neue Kontakte entwickelt.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit durch eine Suchanzeige Familienangehörige, Freunde und Bekannte wieder zu finden.Wenn Sie möchten, veröffentlichen wir ab dem 70. Lebensjahr Ihren Namen in unserer Geburtstagsliste. Ebenso veröffentlichen wir Jubiläen, sei es zum runden Hochzeitstag oder zu einem besonderen Ereignis. Auch im Trauerfall haben Sie die Möglichkeit durch eine persönliche Traueranzeige oder einen Nachruf eines lieben Verstorbenen zu gedenken.

Diese Anzeigen sind kostenlos.

Beachten Sie bitte, dass die Veröffentlichungen aus Gründen des Datenschutzes schriftlich an unser Patenschaftsbüro in Krefeld (nicht an die Redaktion) gerichtet werden müssen.

Einen Einblick in unseren Insterburger Brief der Ausgabe  März / April 2010 
möchten wir Ihnen an dieser Stelle mit einer Leseprobe geben.


Zur Eröffnung der „Königsberg-Eydtkuhner Eisenbahn“ vor 150 Jahren am 4. Juni 1860

Am 4. Juni 1860 wurde die Eisenbahnstrecke
Königsberg-Insterburg-Gumbinnen-Eydtkuhnen/
russische Grenze mit einem Eröffnungszug
durch den Prinzregenten Wilhelm v. Preußen,
dem späteren Kaiser Wilhelm I.,
persönlich feierlich eröffnet. Er wurde begleitet
von hohen Staatsbeamten und einer Delegation
russischer Würdenträger. Der Teilnehmerkreis
verdeutlicht, welch hohe politische
Bedeutung die preußische Staatsregierung
und ebenso Russland gerade dieser
Bahnstrecke beimaßen.
Über den Bau der „Ostbahn“ gibt es eine umfangreiche Literatur. Ich beschränke mich
nur auf einige Anmerkungen, die mir in Verbindung mit Ostpreußen und speziell mit Insterburg wichtig sind. Aber Insterburg ist Bestandteil dieser Provinz und kann nicht losgelöst von der Entwicklung in dieser Provinz betrachtet werden.

Mit der Eröffnung des Streckenabschnitts
Braunsberg-Königsberg am 3.8.1853 war das ursprüngliche Ziel der „Ostbahn“, eine Bahnverbindung zwischen der Haupt- und Residenzstadt Berlin und der Residenz- und Krönungsstadt Königsberg herzustellen, erreicht. Der König äußerte bei den Feierlichkeiten in Braunsberg am 3.8.1853 die Hoffnung, dass er „das Werk” (die Ostbahn) nicht eher als vollendet ansehen könne, als bis durch Fortsetzung der Bahn bis an die Grenze der Monarchie ein ununterbrochener Schienenweg den Fernen Osten mit dem adriatischen Meer und den Pyrenäen verbindet........

Bericht: Hans Künchen
(Kontakt über die Geschäftsstelle der Kreisgemeinschaften Insterburg e.V. in Krefeld)

Literaturhinweise:
--Fahrplan aus: "Königsberg-Express" Bufe-Fachbuchverlag 2002
--Eisenbahnnetz aus: "Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahn-Verwaltungen" 1861
--Auf Anfrage weitere Literaturangaben


Download des gesamten Berichtes als PDF-Datei

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Ihr Interesse und Ihre Neugier wecken konnten. Gerne senden wir Ihnen auch eine kostenlose Leseprobe unseres Insterburger Briefes zu.
 

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Wir wünschen Ihnen nun schon einmal viel Spaß beim Lesen.




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